Galerie für moderne Künste Weimar //-->
Zu den Künstlerinnen:

Lillie James und Mandy Stuck

Lillie James, 1981 in Weimar als Maier geboren ist eine der beiden Hobbykünstlerinnen, die am Canon Fotografie Wettbewerb teilnahm. Ihre Kindheit verbrachte sie in ihrer Geburtsstadt, wo sie zunächst die Christoph-Martin-Wieland Schule besuchte und darauf folgend das Goethegymnasium mit dem Abitur ab schloss. Schon in der Grundschule lernte sie Mandy Stuck kennen, welche Teil des eingeschickten Künstlerprojektes ist, und es entwickelte sich eine Freundschaft die bis heute anhält. Die Mütter der beiden waren ursprünglich Arbeitskolleginnen und auch außerhalb des Jobs befreundet. Daher wurde der ständige Umgang miteinander bereits früh zum Alltag.

Mit bestandenem Abitur kam zum ersten Mal in ihrem Leben der Moment der längeren Trennung. Beide verfolgten verschiedene Richtungen. Um sich jedoch nicht aus den Augen zu verlieren schenkten sie sich gegenseitig kleine Plüschtiere, damit sie trotz der Entfernung bei einander sein konnten. Lillie verschlug es nach Münster, wo sie ihre Magisterarbeit für Journalistik im Jahre 2001 beendete. Mandy hingegen besuchte das Euro Business College in Jena, um Tourismus- und Eventmanagement zu studieren.

Als Lillie nach ihrem Studium 2004 einen Job als Auslandskorrespondentin für BBC annimmt und ihren Wohnsitz permanent nach London verlegt, lernt sie ihren Ehemann Sam James kennen. 2008 kommt die gemeinsame Tochter Lena James zur Welt. In der Zwischenzeit befindet sich Mandy auf einem völlig anderem Erdteil. Sie entschied sich nach dem abgeschlossenen Studium 2003 ein soziales Jahr in Indien zu absolvieren, bevor sie eine Anstellung bei Lufthansa als Flugbegleiterin antreten würde.

Trotz der Tatsache, dass beide komplett verschiedene Leben führen, teilen sie sich die wichtigen Ereignisse und Erfahrungen ihres Alltags in regelmäßigen Abständen mit. Teils per Post, Mail oder MMS kommen die Nachrichten in Form von Fotografien bei der jeweils anderen an. Wichtig ist nur, dass Mandy beziehungsweise Lillie darauf zu sehen sind. Irgendwann wird das zum Abitur geschenkte Plüschtier stellvertretend abgelichtet. Diese Tradition ruft Lillie ins Leben, weil sie einmal zu krank war um sich auf ein Foto zu trauen.

Eines Abends, während Mandy Lillie in London besucht, fangen beide an diese Bilder digital zu bearbeiten. Zunächst ist es nur ein Spaß, ein Zeitvertreib der alte Erinnerungen aufleben lässt. Als Mandy zurück nach Weimar fliegt liest sie in der Zeitung von einem Fotowettbewerb für Amateure. Der Sinn der auszustellenden Bilder soll sein, soziale Kontakte und Freundschaften auch über weite Entfernungen und lange Zeiträume hinweg am Leben zu erhalten. Gezeigt werden soll, dass Technik uns in diesem Zeitalter ermöglicht mit Menschen die uns viel bedeuten in Verbindung zu bleiben. Mandy schickt die Bilder ein und tatsächlich landet die Fotoserie der beiden auf dem dritten Platz.























































































































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